STUDIENANFÄNGER

Herzlich willkommen an der Uni Stuttgart!

Auf euch warten viele interessante Aufgaben, neue Herausforderungen und natürlich auch ordentliche Parties.

Da das universitäre Leben aber leider nicht nur aus fun and action besteht, sondern vieles in Eigenregie passiere muss, was nicht für jeden eine gewohnte Situation darstellt, versuchen wir euch einen guten Start und Überblick über die wichtigen Dinge im Studium zu ermöglichen.

Hier die wichtigsten Links, die Ihr euch unbedingt abspeichern solltet, da ihr sie im Laufe des Studiums teilweise nahezu täglich gebrauchen werdet:

  • Das LSF ist mit das wichtigste Portal. Dort führt Ihr grundsätlich An-/ und Abmeldungen für Prüfungen und Schlüsselqualifikationen (SQ´s) durch und könnt eure Prüfungsleistungen (Noten & Leistungspunkte LP´s) einsehen, sowie einen Stundenplan erstellen.
  • Das ILIAS ist sozusagen eure haupt- „Unterlagen- oder Materialquelle“. Dort könnt ihr Skripte herunterladen, eure aktuellen Veranstaltungen auf einen Schreibtisch ziehen (um Unterlagen schneller finden zu können), teilweise (falls zur Verfügung gestellt) Videos von Vorlesungen ansehen, aber auch Tutorien beitreten. Die auf ILIAS zur Verfügung gestellten Materialien unterscheiden sich bezüglich Umfang und Vollständigkeit von Lehrstuhl zu Lehrstuhl hin und wieder. Und manchmal sind Materialien auch nur auf der jeweiligen Lehrstuhl-eigenen Homepage zu finden. Daher ist es besonders wichtig die ersten Veranstaltungen des Semesters zu besuchen um Informationen darüber zu erlangen, wo man welche Unterlagen und Materialen her bekommt. Außerdem erhält man dann auch ein Passwort, welches man banötigt um Zugriff zu den Materialen zu erhalten (nicht immer benötigt). Falls der Professor dies nicht explizit in der ersten Vorlesung preis gibt, heißt das nicht zwingend, dass man keines benötigt. Meldet euch ruhig und fragt ob es ein Passwort gibt und wenn ja wie es lautet. Jeder im Saal ist euch dafür dankbar 😉
  • Die Campus-Seite gibt euch die Möglichkeit alles an offiziellen Papieren herunter zu laden. Beispielweise eine Studienbescheinigung für das Bafög-Amt, die Krankenversicherung oder den Nebenjob, oder euren Studienbeitragsstatus (der jedes Semester fällig wird) einzusehen. Außerdem findet ihr dort auch den Link zum LSF oder könnt eure Wohnadresse ändern.
  • Die BWI-Website (Betriebswirtschaftliches Institut) ist euer Zuhause. Dort findet ihr alle Lehrstühle mit ihren jeweiligen Kontaktdaten der Mitarbeiter sowie des jeweiligen Professors. Jeder Lehrstuhl vertritt eine „Lehrrichtung“ z.B. Abteilung II für ABWL und Organisation von Prof. Dr. Birgit Renzl. Auf den jeweiligen Lehrstuhl-Seiten findet ihr oftmals Informationen über Sonderveranstaltungen und Termine, wie z.B. den Termin und die Anmeldemöglichkeit für eine Prüfungseinsicht und/oder Seminare. Außerdem sind dort oftmals Stellen als Wissenschaftliche Hilfskraft (Hiwi) ausgeschrieben oder es wird Bescheid gegeben, dass die Noten einer Prüfung veröffentlicht wurden. Ein Besuch der Lehrstuhlseiten ist also hin und wieder recht sinnvoll um up to date zu bleiben und keine Fristen zu versäumen.
  • Da ihr ja schon unsere Fachgruppen eigene Website kennt, solltet ihr auch noch unbedingt unsere Fachgruppen Facebook-Seite kennen. Wir informieren auch dort regelmäßig über außeruniversitäre Aktivitäten, wie z.B. den Pubcrawl, ein Flunkyball-Turnier, oder eine Stadtführung. Alles legendäre Veranstaltungen, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet um einen schönen Start ins Studium zu genießen und die Stadt und viele neue Leute kennenlernen zu können. Natürlich ist sowas immer freiwillig.
  • Um euch nun auch noch den letzten Nerv zu rauben und das Websiten-Wirrwar zu vollenden gibt es eine Website, bei der ihr eure Studentischen Emails einsehen könnt. Dafür könnt ihr die Webapp Zarafa nutzen. Es ist empfehlenswert gleich zu Beginn des Studiums eine Weiterleitung an eine von euch häufig genutzte Emailadresse einzurichten, sodass ihr euch im Grunde um diese Seite keine Gedanken mehr machen braucht.

Das scheinen alles sehr viele Links und Hinweise für sehr viele unterschiedliche Informationen zu sein. Lasst euch nicht unter kriegen. Mit der Zeit findet ihr von ganz alleine heraus welche Website wichtig für euch ist.

 

Zum Schluss noch 10 Tips zum Studienstart, zusammengefasst von XING-News:

  1. Gehen Sie zu den Einführungsveranstaltungen

Auch wenn es keine Pflicht ist: Gehen Sie zu den Einführungsveranstaltungen, die für Erstsemesterangeboten werden. Dort gibt es Orientierungstipps, aber es geht auch ums Kennenlernen. Jeder ist noch neu – Freundschaften, die dort beginnen, halten während des gesamten Studiums und oft darüber hinaus: Zu manchen Kommilitonen, mit denen ich bei den Erstsemestertagen auf einer Stadtrallye war, habe ich immer noch Kontakt. Als Studienberater erfahre ich immer wieder, dass Einsamkeit ein großes Problem für Studenten sein kann. Mischen Sie also von Anfang an mit! (Anmerkung der Fachgruppe: Siehe unseren Einführungsflyer mit allen von der Fachgruppe organisierten Einführungsveranstaltungen )

2. Lernen Sie tauchen

Beim Hochschulsport kann man mit anderen Studenten seinen Lieblingssport machen oder etwas ganz Neues ausprobieren. An der Universität Münster zum Beispiel organisieren wir in diesem Sommersemester 149 Sportangebote. Für kleines Geld kann man Aikido oder Balkantänze lernen, Einradhockey und Unterwasserrugby spielen oder tauchen lernen. An anderen Hochschulen ist die Auswahl ebenfalls groß. So günstig und vielfältig wie im Uni-Sport bekommt man Sportangebote nie wieder. Tipps zum Studium, zur Stadt oder der Hochschule kriegt man obendrein. Der Sport hilft, sich schnell in der neuen Umgebung wohlzufühlen.

3. Zeigen Sie ihre Texte anderen

Wissenschaftssprache ist vergleichbar mit einer Sprache, die man neu lernen muss. Da ist es ganz normal, dass man sich am Anfang schwertut, selbst Hausarbeiten zu schreiben. Ich rate immer, die eigenen Texte gegenlesen zu lassen, zum Beispiel von Kommilitonen aus höheren Semestern, Freunden aus anderen Studiengängen oder Tutoren an einem Schreibzentrum. So findet man heraus, ob die Argumentation nachvollziehbar aufgebaut ist und die Sprache verständlich. Man selbst steckt ja so tief im Thema und Fach, dass man das oft nicht erkennt. In der Schule nimmt man Kritik am eigenen Text normalerweise als etwas Schlechtes wahr. An der Uni ist Schreiben aber ein Prozess, und Kritik sollte man als etwas sehen, das einen weiterbringt.

4. Entwickeln Sie Eigeninitiative

Als Prof gebe ich stärker als ein Schullehrer Impulse, an die man selbstständig anknüpfen sollte. Ich schätze es, wenn Studenten sich nicht berieseln lassen, sondern Ideen entwickeln und auch mal Strukturen hinterfragen. Ich lerne dabei ja selbst. Meine Studenten sehe ich als geistige Sparringspartner. Deshalb mein Rat: Beteiligen Sie sich so viel wie möglich! Nicht nur in den Vorlesungen, sondern zum Beispiel auch in studentischen Initiativen. So wird die Uni „Ihre Uni“ – ein Platz, an dem Sie mitreden.

5. Finden Sie ihren eigenen Weg

Das Studium ist dafür da, sich bewusster zu werden, wer man ist und was man mit seinem Leben machen will. Dafür braucht man Zeit. Viele Studenten, die zu uns in den Career Service kommen, fühlen sich unter Druck. Sie haben Angst, den Erwartungen des Umfelds oder späterer Arbeitgeber nicht gerecht zu werden. Ich rate ihnen, innezuhalten, sich umzuschauen und zu experimentieren. Finden Sie raus, was Ihr Ding ist! Es ist auch nicht schlimm, sich mal zu irren. Dann erkennt man, dass davon die Welt nicht untergeht. Selbst wenn das Praktikum, von dem man immer geträumt hat, keinen Spaß macht, ist es gut, das im Studium herauszufinden. Wenn man sich selbst darüber klar wird, womit man sich gern lange beschäftigen will, gewinnt man ein eigenes Profil. Das hilft einem später, im Bewerbungsgesprächüberzeugend und wahrhaftig aufzutreten.

6. Bloss nicht einschüchtern lassen!

Das möchte ich vor allem denjenigen zurufen, die als Erste in ihrer Familie studieren. Für viele Kinder aus Arbeiterfamilien ist die Uni eine ganz neue Welt. Einige fühlen sich dort nicht zugehörig. Gleichzeitig erfahren sie aber auch in der Familie kein Verständnis für die Themen aus dem Studium. Dadurch fühlen sie sich oft überfordert und denken, sie müssten sich anpassen. Diese Erfahrung machen ganz viele Studenten. Es hilft, sich untereinander auszutauschen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Unsere Initiative Arbeiterkind.de bietet dafür ein Forum. In vielen Städten haben wir Stammtische. Kommt vorbei!

7. Immer dran bleiben

Lernen an der Uni lässt sich nicht mit Schule vergleichen.

Man hört in der Vorlesung ein halbes Jahr lang ein neues Fach und muss das in einer Klausur wiedergeben. Dafür muss man das Semester hindurch dranbleiben, kurz vor der Klausur reinhauen reicht nicht. Mein Tipp: Aus den Unterlagen der Vorlesung eine eigene Zusammenfassung schreiben und sich die Inhalte selbst in eigenen Worten erklären. So merkt man, ob man den Stoff wirklich verstanden hat.

8. Bei Sorgen nicht verkriechen

Wir hören bei der Nightline in Heidelberg anderen Studenten zu, die sich ihre Sorgen von der Seele reden möchten – nachts, anonym, ohne Termin. Im Semester sind wir in Heidelberg zum Beispiel von 21 bis 2 Uhr nachts erreichbar. Viele Geschichten der Studenten drehen sich um Stress im Studium oder in der Beziehung oder um Einsamkeit. Dabei ist es gerade wichtig, sich nicht zu verkriechen, sondern sich Anschluss und Ansprechpartner zu suchen. Man ist mit seinen Sorgen nicht allein! Wir beurteilen am Telefon niemanden, wir geben auch keine Ratschläge. Wir haben einfach nur ein offenes Ohr.

9. Bewerben Sie sich für Auslandsstipendien

Viele glauben, dass sie sowieso keinen Platz im Austauschprogramm bekommen, weil sie denken, dass ihr Schnitt zu schlecht ist. Sie versuchen es daher erst gar nicht. Ein Fehler! Wenn man Engagement zeigt und gut begründet, warum das Vorhaben für das Fachstudium Sinn ergibt und warum das, was man im Ausland plant, nur dort gemacht werden kann, hat man oft auch mit weniger guten Noten Chancen. Nur Mut!

10. Lesen Sie die Prüfungsordnung

Immer wieder verpassen Studenten Fristen und kommen erst zu uns, wenn es zu spät ist. Zu Prüfungsfragen kursieren viele falsche Infos. Das liegt oft daran, dass es für jedes Studium eine eigene Prüfungsordnung gibt, die sich manchmal alle zwei, drei Jahre ändert. Ältere Kommilitonen studieren häufig nach einer anderen Ordnung. Klar, sie ist in juristischem Stil geschrieben, aber wer etwas nicht versteht, kann beim Prüfungsamt oder der Studienberatung nachfragen.

(Quelle: XING-News: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/447025?link_position=front_page&newsletter_id=16641&xng_share_origin=web )

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